Umsatzsteuer Newsletter

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Das BMF hat vor kurzem die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (kurz: GoBD) neu gefasst (vgl. dazu auch KMLZ-Newsletter Nr. 33/2019). In den neuen GoBD finden sich auch grundlegende Hinweise zu den Anforderungen an ein IKS, welche im Rahmen von Tax Compliance eine tragende Rolle spielen.
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Umsatzsteuer Newsletter 33/2019
Das BMF hat am 11.07.2019 die finale Fassung der überarbeiteten GoBD veröffentlicht. Die Überarbeitung ist notwendig geworden, um die nun seit fast 5 Jahren gültige Fassung den technischen Entwicklungen anzupassen und daraus resultierende Rechtsunsicherheiten zu beseitigen. Es gibt insbesondere Vereinfachungen im Bereich der Digitalisierung von Belegen und der Konvertierung elektronischer Belege sowie der Aufbewahrung elektronischer Aufzeichnungen im Ausland. Gleichzeitig wird die Bedeutung von Verfahrensdokumentationen weiter in den Fokus gerückt.
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Wie weit darf der direkte und unmittelbare Zusammenhang zwischen einer Eingangsleistung und besteuerten Ausgangsleistungen maximal sein, damit die Vorsteuerabzugsberechtigung aus der Eingangsleistung besteht? Der BFH hatte Gelegenheit, zu dieser Frage – anknüpfend an die Rechtsprechung des EuGH in den Rs. Iberdrola und Sveda – Stellung zu nehmen. Entschieden hat er sich allerdings dafür, eine Schleife über Luxemburg zu drehen und dem EuGH – neben zwei weiteren Fragen – die Frage des Zusammenhangs vorzulegen (Az. XI R 28/17). Auch wenn der BFH sich nicht festgelegt hat, kann diese Vorlage als positives Signal dafür gewertet werden, dass der BFH bereit ist, den direkten und unmittelbaren Zusammenhang künftig weiter zu fassen als bislang. Für den Steuerpflichtigen erschließen sich hierdurch neue Vorsteuerquellen – vor allem bei Erschließungsanlagen.
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