Das E-Commerce-Geschäft mit Warensendungen aus Drittländern boomt seit Jahren und wächst kontinuierlich. Viele Drittlandslieferanten nutzen die hohe Sendungsmenge aus, um – man muss es so deutlich sagen – Steuerhinterziehung zu betreiben. Sowohl die EU als auch einzelne ihrer Mitgliedstaaten haben daher in den vergangenen Monaten Maßnahmen beschlossen, um diesem Trend entgegenzuwirken. Von den neuen Regelungen betroffen sind alle Unternehmen im E-Commerce, die Waren aus Drittländern an Kunden in der EU liefern – unabhängig davon, ob der Unternehmenssitz in der EU oder außerhalb liegt.